
Im Folgenden sehen Sie einige Beispiele von Aufnahmen mit dem Dunkelfeldmikroskop:
Bei Elektrolytmangel, Übersäuerung oder Übereiweißung verliert der Erythrozyt seine positive Oberflächenspannung und damit die Eigenschaft sich abstoßen zu können. Die Erythrozyten "kleben" wie aneinander fest. Dadurch ist der Sauerstofftransport im Blut stark eingeschränkt. Der kapillare Blutfluss ist dadurch ebenso stark eingeschränkt.
Das Filit entsteht in der enderlein'schen Theorie durch die Aufwärtsentwicklung des Endobionten mucor racemosus. Die Filite schränken den Blutfluß ein und sind somit Hinweise für Durchblutungsstörungen, Kreislaufprobleme, Krampfadern, etc.
In der wissenschaftlichen Blutdiagnostik stellen Filite eigentlich Fibrinfädchen dar. Diese entstehen durch Gerinnungsprozesse im Blut. Eine professionelle und zügige Präparation ist unbedingt erforderlich, da sonst fälschlicherweise Filite entstehen, die nicht aussagekräftig sind.
Im Bild ist neben vielen roten Blutkörperchen im linken oberen Quadranten ein leuchtender segmentkerniger Granulozyt zu erkennen. Diese Blurkörperchen sind für die Immunabwehr verantwortlich. Durch die Struktur und die Lebendigkeit der Granulozyten kann man Hinweise auf Immundefizite, Gewebebelastungen, etc. finden.
Die Beurteilung der Immunaktivität ist eine wichtige Ergänzung zur konventionellen Labordiagnostik, in der nur die Menge der einzelnen Immunzellen gezählt werden. Die Aktivität zu beobachten ist ebenso wichtig wie spannend.
Harnsäure ist ein Stoffwechselendprodukt aus dem Abbau von Zellmaterial bzw. Purinen. Sie entsteht beispielsweise in der Verdauung von Fleisch. Ein hoher Harnsäurespiegel im Blut führt oftmals zur Kristallisation im Blut. Diese Kristalle können im Gewebe "hängen bleiben" und dort zu Entzündungsprozessen führen. Die deutlichste Form dieser Entzündung ist der Gicht-Anfall. Man kann sich jedoch gut vorstellen, dass diese Ablagerungen auch in Gelenken und im Bindegewebe zu Degeneration und Schmerzen führen können.
Durch Eisenmangel verändert sich die Konzentration des am roten Blutkörperchen gebundenen Hämoglobins. Die roten Blutkörperchen werden dadurch in der Blutbildung kleiner ausgeprägt sein (mikrozytäre Anämie) und die Blutzellen stellen sich wie "Spiegeleier" im Mikriskop dar.
Der Patient fühlt sich bei Eisenmangel müde, schlapp und antriebslos. Vor allem nach dem Essen, wenn sich das Blut im Verdauungstrakt konzentriert, tritt die Müdigkeit ein.