
Zink hat sich als wichtiges Element im Metabolismus erwiesen. Bekannt ist Zink als Spurenelement, das das Immunsystem stärkt. Doch Zink hat wertvolle Funktionen im Stoffwechselgeschehen bei Diabetes mellitus und kann sogar davor schützen.
Diabetes gilt mittlerweile als wichtigste Volkskrankheit. Bereits sieben Millionen Menschen leiden unter Diabetes mellitus, ca. 90% davon unter dem "Alterdiabetes", dem erworbenen Diabetes Typ II. Die Stoffwechselerkrankung entwickelt sich langsam über Jahre und Jahrzehnte durch kohlenhydratreiche Ernährung und mangelnde Bewegung. Auch die Gene spielen eine Rolle. Tritt Diabetes in der Familie gehäuft auf, so ist das Risiko an dem Stoffwechselleiden zu erkranken erhöht.
Das Problem ist, dass Diabetes häufig viel zu spät erkannt wird. Die Diabetes Prophylaxe Untersuchung, mit der man die zuvor entstehende Stoffwechselstörungen erkennen könnte, sind nicht Bestandteil der kassenärztlichen Vorsorgeuntersuchung. Erst bei Verdacht auf Diabetes darf der Arzt auf Kassenkosten die Untersuchungen anordnen.
Ich bezeichne die Erkrankung auch als den "schleichenden Tod". Die "Spätsymptome", die durch Diabetes auftreten, entstehen meist erst, nachdem der Diabetes lange Jahre besteht:
Die beschriebenen Probleme können aber auch schon vor Krankheitsbeginn, nur durch die Stoffwechselstörungen auftreten. Ich empfehle deshalb regelmäßige Diabetes Kontrollen, die die Langzeit-Blutzuckerwerte und Fettwerte miterfassen. Eine typische Mittelmeerkost kann das Diabetes Risiko um 83% senken!
Nun aber endlich zum Zink: Durch die vermehrte renale Ausscheidung von Zink beim Diabetes hat sich eine Zink-Supplementierung bewährt. Außerdem wirken Medikamente wie ACE Hemmer, die beim diabetischen Bluthochdruck eingesetzt werden, zinkausscheidend.
Zinkmangel führt zu verminderter Insulinrezeptorsynthese, weshalb die Körperzellen auf Insulin nicht ausreichend reagieren können. Die Bauchspeicheldrüse kann bei Zinkmangel auch nicht ausreichend Insulin produzieren. Zinkmangel verringert die Insulinintensität und die Glukosetoleranz, verstärkt also die Insulinresistenz.
In Studien konnte gezeigt werden, dass eine ausreichende Zinkeinnahme mit einem geringeren Risiko verbunden ist, an Diabetes II zu erkranken. Bei bestehendem Diabetes ist Zink mit seinen vielfältigen Effekten im Metabolismus ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel!

Um eine gute Bioverfügbarkeit zu gewährleisten sollten Zinkpräparate an Aminosäuren gebunden sein (z.B. Asparaginsäure, Orotsäure, Methionin).
Wir empfehlen unseren Patienten Zinkmethionin von Eifelsan. 90 Kapseln reichen für 1-2 Monate und kosten lediglich 10,00 €