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Seminarabend ICH-Revolution am 19.06.2017

Grundlagen der tantrischen Arbeitworauf basieren unsere tantrischen Seminare und Heilungsabende?

Traumatische Erlebnisse in unserer Kindheit prägen sich als Muster in unserem Gehirn ein. Es bilden sich Selbstbilder, sogenannte Identitäten, heraus, die unseren Wesenskern verdecken und schränken unsere Fähigkeit mit uns und anderen im Kontakt zu sein ein. Unsere Lebenskraft und unsere Gesundheit wird dadurch begrenzt. Auf diesem unbewussten Stress beruhen viele Krankheiten und psychologische / psychosomatische Probleme.

Unsere tantrischen Erfahrungsräume dienen dazu, die inneren (in der Vergangenheit / Kindheit geprägten) Strukturen zu ergründen. Mit Hilfe des Neuroaffektiven Beziehungsmodells (NARM) wollen wir die Fähigkeit zur Selbstregulierung stärken. So können wir Dir Wege aufzeigen, mehr Glück und Gesundheit in Deinem Leben zu erfahren. Du kannst zu Deiner Essenz vordringen und Dein ganzes Potential entfalten.

1. Wiederverbindung mit den „5 Kernressourcen” nach Dr. Laurence HellerDas Neuroaffective Beziehungsmodell NARM

Dr. Laurence Heller entwickelte das Neuroaffektive Beziehungsmodell NARM. Hier beschreibt er die Entwicklungspsychologie des Menschen. In unseren ersten Lebensjahren sind wir abhängig von der Zuwendung und Ernährung der Eltern. Die menschliche Bindung ist eine überlebensnotwendige Ressource. Werden unsere Grundbedürfnisse nicht erfüllt, reagiert unser Organismus auf diese Not durch Überlebensstrategien wie in einer lebensbedrohlichen Situation.

Diese „Überlebensstrategien“ manifestieren sich als Muster und auch der Erwachsene agiert danach. So kommt es zu völlig irrationalen Reaktionen im Alltag, auf die unser Körper wie unter „Lebensgefahr“ reagiert ohne dass uns bewußt ist, warum wir so „extrem“ reagiert haben. „Ich konnte einfach nicht anders“. Gleichzeitig trennen uns die Überlebenstrategien von unseren Kraftquellen / Kernressourcen ab. Die körperlichen Reaktionen gleichen dem Überlebensstress und manifestieren sich als Krankheiten.

In der Interaktion mit unserer Umwelt kommen wir so immer wieder in Situationen, die uns unnötigerweise große Mengen unserer Lebensenergie kosten. Beziehung und Kommunikation mit unserem Umfeld wird schwierig, wenn wir „in Not“ kommen. Und meist beschuldigen wir unser Gegenüber, weil wir die innere Not nach außen projizieren. Wir machen den Partner verantwortlich, dass er mehr für uns da sein muss. Oder wir wir beschuldigen ihn, dass er uns in der eigenen Freiheit einschränkt, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Lernen wir unsere Verhaltensmuster kennen, so können wir auf Dauer unser Verhalten besser beobachten und schneller aus dem Mustern aussteigen. Wir erlernen die eigenen Verletzlichkeiten anzunehmen und übernehmen selbst die Verantwortung dafür. Wir können die eigenen Bedürfnisse besser erkennen und für deren Erfüllung sorgen ohne es implizit von anderen zu erwarten.

Mit Hilfe des Neuroffectiven Beziehungsmodells (NARM) nehmen wir wieder sanft Kontakt zu unseren Kernressourcen, unseren Kraftquellen auf. So kommen wir in Kontakt mit unserem Selbst, dem eigenen Wesenskern. Wir können uns selbst befähigen unser Selbst nach außen zu öffnen und unser ganzes Potential zu leben.

Erforschung der Kernressourcen
In unseren Seminaren bieten wir Dir einen geschützten Raum, damit Du Dich selbst erforschen kannst. Du kommst in den nährenden Kontakt mit Deinen Kraftquellen. Auf dem Weg dorthin werden sich alte Verletzungen / Entwicklungstraumen zeigen, die noch der Heilung und Zuwendung bedürfen. Zum Umgang mit diesen Energien bieten wir zahlreiche Werkzeuge an, die im Folgenden beschrieben werden.

In unserer Entwicklung haben wir meist Verletzungen dieser Kernressourcen erfahren, woraus sich ein Selbstbild entwickelt, das mit Glaubenssätzen gestützt wird. „Ich bin es nicht wert geliebt zu werden!“, „Wenn ich meine Bedürnisse zeige, werde ich verlassen!“, usw. Dieses Selbstbild nennen wir die „schambasierte Identität“.

Da es auf Dauer nicht erträglich ist ein schambasiertes Selbstbild zu nähren, entwickeln wir die sogenannte „stolzbasierte Gegenidentität“. Diese Gegenidentität aufrecht zu erhalten ist einerseits sehr anstrengend, wirkt meist aufgesetzt und künstlich, ermöglicht es uns aber den alten Schmerz nicht mehr spüren zu müssen. Die stolzbasierte Gegenidentität ist gleichermaßen eine hilfreiche und wertvolle Überlebensstrategie, wie auch das Hindernis, um zu wirklich innerem Frieden vorzudringen. „Ich komme gut alleine klar!“, „Mir kann keiner das Wasser reichen!“, „Ich weiss genau, was andere brauchen!“ sind Beispiele für Gegenindentifizierungen.

Beide beschriebenen Identitäten sind nicht unser wahrer Wesenskern. Dieser liegt dahinter verborgen. Verbindest Du Dich mit Deinen Kernressourcen steht Dir jede Menge Lebenslust und -kraft zur Verfügung. Du kannst Dein wahres Selbst zum Ausdruck bringen und dich in Liebe und Vollkommenheit erfahren. Bewertungen und Verurteilungen bleiben dann außen vor, denn Du spürst in Dir: JA, ich bin so richtig wie ich bin. Ich bin nicht mehr und nicht weniger!

DIE 5 KERNRESSOURCEN IM ÜBERBLICK

1. Willkommen SEIN
Sich in Verbindung fühlen mit dem eigenen Körper und dieser Welt. Wir fühlen, dass wir zu dieser Welt gehören. Wir sind im Kontakt mit unserem Körper und Gefühlen, und wir sind in der Lage dauerhafte Beziehungen mit anderen einzugehen.
Größte Angst: Ich werde sterben oder auseinanderbrechen, wenn ich fühle!
Schwierige Sätze: Ich bin willkommen; Ich habe einen Platz auf dieser Welt; Ich habe ein Recht hier zu sein.

2. Bedürfnisse
Wir wissen was wir brauchen und wir können für unsere Bedürfnisse sorgen und uns nähren. Wir können den Überfluss des Lebens genießen.
Größte Angst: Wenn ich meine Bedürfnisse mitteilte, werde ich abgelehnt und sie werden nicht erfüllt
Schwierige Sätze: Ich brauche; Ich habe Bedürfnisse

3. Vertrauen
Grundvertrauen in uns SELBST. Wir fühlen uns verbunden mit dem Urvertrauen in uns. Wir fühlen uns sicher genug, um eine gesunde Unabhängigkeit zu leben.
Größte Angst: Hilflosigkeit; Schwäche; Abhängigkeit; Versagen
Schwieriger Satz: Ich brauche deine Hilfe

4. Autonomie
Wir sind in der Lage NEIN zu sagen und Grenzen gegenüber anderen zu setzen. Wir können unsere Meinung mitteilen ohne Schuld (Scham) und Furcht.
Größte Angst: Wenn die Menschen mich wirklich kennen, werden sie mich nicht lieben. Wenn ich Dir meine wirklichen Gefühle zeige, dann liebst Du mich nicht mehr.
Schwierige Sätze: Nein; Ich will nicht

5. Liebe und Sexualität
Offenes Herz und erfüllende Sexualität. Unser Herz ist offen und wir können eine liebende Beziehung leben mit einer erfüllenden Sexualität.
Größte Angst: Da ist etwas grundsätzlich falsch mit mir
Schwieriger Satz: Ich liebe dich

2. TraumatherapieEMDR und Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine

Die im Laufe des Lebens „erlittene“ Nichterfüllung der Kernbedürfnisse wirkt traumatisch und prägt unsere Identität. Auf dem Weg zu unserem Wesenskern begegnen wir diesen traumatischen Erlebnissen. Nun bedarf es Werkzeuge, um nicht wieder den alten Schutzmodus zu aktivieren.

Um alte Traumata im Gehirn neu zu programmieren und die Gefahr der Retraumatisierung zu vermeiden, braucht es kleine Dosen und eine positive Neuerfahrung mit dem Auslöser des Traumas (Trigger). Um den emotionalen Strudel dosiert anzugehen pendeln wir zwischen dem Traumaerlebnis und Ressourcen die uns stärken. Das können innere Bilder (z.B. „der sichere Ort“, positive Erinnerungen und Vorstellungen) sein oder auch körperliche Empfindungen. Zusätzlich wird durch eine spezielle Technik das Gehirn stimuliert, um neue synaptische Verknüpfungen zu ermöglichen. So lösen sich die Trigger im Gehirn auf und können mit neuen positiven Erfahrungen verknüpft werden.

Das „Somatic Experiencing“ nach Dr. Peter Levine bringt uns in Kontakt mit der eigenen Körpererfahrung. Diese Arbeit dient dazu eigene Körperempfindungen wahrzunehmen und als Ressource zu nutzen. Auch hier kann durch sanftes Pendeln zwischen Traumerleben und Ressource eine Neuordnung im Gehrirn erfolgen.

„Wenn du deine Emotionen nicht fühlen kannst, wenn du von ihnen abgeschnitten bist, wirst du sie schließlich auf der rein physischen Ebene als körperliches Problem oder Symptom erleben.“ (Eckhart Tolle)

Der Heilungsraum entsteht, wenn die Ressource im Hier und Jetzt als Unterstützung und Stärkung erfahren wird und gleichzeitig die alte traumatische verletzliche Energie da sein kann, ohne dass damit etwas gemacht werden muss.

3. Arbeit mit inneren MusternAufarbeitung von Glaubenssätzen

Positive wie negative Erfahrungen prägen unser Selbstbild. Dieses Selbstbild drückt sich durch Glaubenssätze aus: „Ich bin großartig!“, „Ich bin nicht willkommen!“, „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden!“, „Ich darf nicht fühlen!“, „Wenn ich meine Sexualität lebe, bin ich ein Flittchen!“, „Ich bin abartig!“ usw.

Diese Glaubenssätze bestimmen unser Denken und unser Verhalten. Wie kann ich meine Essenz zeigen und leben? In unseren Seminaren schaffen wir einen heilsamen schamfreien Raum, um in Kontakt mit diesen unbewussten, aber wirksamen Glaubenssätzen zu kommen. Gleichzeitig schaffen wir den Raum, dass Du Dich in einem neuen Kontext erfahren kannst, um die Grundlage Deines Selbstbildes zu erforschen.

Wenn wir beginnen an unserem Denken und unseren Mustern zu zweifeln entsteht Raum, ein neues Selbst ans Licht zu bringen.

„Die Freiheit fängt an, wenn Du erkennst dass Du nicht der Denker bist. Sobald Du beginnst den Denker zu beobachtenm wird ein höheres Bewusstsein aktiviert!“
(Eckhart Tolle)

Byron Katie litt unter schweren Depressionen. Sie stellte fest, dass Sie litt, wenn Sie an ihre Gedanken glaubte. Wenn Sie daran jedoch zweifelte, endete ihr Leiden. Mit „The Work™“ stellt Sie eine einfache Methode zur Verfügung, die Dir helfen kann, Deine Glaubensmuster zu erforschen und neu zu überdenken. Wir schaffen einen „Spalt“ im Denken, der Zweifel an unseren Mustern erlaubt.

Arjuna Ardagh (Awakening Coach), lehrt seit vielen Jahren den Weg zum eigenen Erwachen. Eine seiner Methoden ist der 6-Schritte Prozess („Let yourself go!“), der es ebenso ermöglicht, das eigene Denken zu hinterleuchten und Selbstbilder anzuzweifeln.

„Die Kunst ist es, seinen eigenen Verstand in Frage zu stellen!“
(Arjuna Ardagh)

Transformieren wir unser Denken und schaffen innere Klarheit, dringen wir zu unserem Wesenskern, unserem wahren SELBST vor. Wir können unser Potential ausschöpfen, unsere Kreativität leben und liebevolle, nährende Beziehungen pflegen. Anstelle von Stress können wir innere Freiheit, Freude und Selbsterfüllung verwirklichen.

Dabei geht es uns nicht nur, wie vielen Coaches, um die Verwandlung negativer Glaubenssätze in positive. Es geht uns nicht darum, eine neue erfüllendere Realität zu erschaffen. Wir wollen einen Schritt weiter gehen und fragen: „Was ist die WIRKLICHKEIT?“, „Was ist die Natur hinter der Realität?“ Anstatt sich eine neue Welt zu kreieren, helfen wir Dir, Dich der Welt und dem Leben hinzugeben.

„Weil es förderlich für meine Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!“
(Voltaire)

4. Einfühlsame KommunikationHerzsprechen®

Kommunikation verbindet uns mit unserer Umwelt und unseren Mitmenschen. Jede Nachricht weckt im Gegenüber eine Interpretation und birgt das Potential Emotionen auszulösen (zu triggern). Kommen wir in Not, beginnen wir sofort uns zu verteidigen, anzugreifen oder wir machen dicht und schalten ab. Schnell entsteht ein Schlagabtausch und Außenstehende verstehen gar nicht mehr, warum die Emotionen auf einmal hochkochen.

Schlüsselpunkte erfolgreicher Kommunikation sind hilfreich, werden in der Emotionalität jedoch oft übersehen. Die Kommunikationsgeschwindigkeit ist zu hoch, um gleichzeitig reflektiert und handlungsfähig zu bleiben. Deshalb ist für die einfühlsame Kommunikaiton die Verlangsamung wichtig. Ebenso ist es hilfreich zu erkennen, wie der andere die Botschaft aufgenommen hat. Bedürfnisse und Stimmung sichtbar zu machen ist wertvoll, um im Kontakt zu bleiben und die Grenzen des Gegenübers nicht unabsichtlich zu übertreten.

Aus jahrelanger Erfahrung entwickelten Eva Puhm und Peter Kammermeier (www.bewusster-lieben.de) mit ihrem Team aus verschiedenen Kommunikationsmodellen ( z.B. „Familienkonferenz“ nach Thomas Gordon und  „Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg) das Herzsprechen®.

Mit Hilfe eines Spielbrettes wird die Kommunikation verlangsamt. Es wird sichtbar, welche emotionale Erregung im Gegenüber aktiviert wird und das Bedürfnis nach Pause oder eigener Sprechzeit wird transparent. Gleichzeitig hat nur ein Kommunikationspartner das Recht zu reden (da er / sie das „Sprechherz“ hat). So kann jeder seine Gedanken zu Ende führen ohne unterbrochen zu werden. Begegnung in Kommunikation erhält so einen geschützten Raum. Das Spielbrett erübrigt sich mit der Zeit, da die Kommunikationsregeln spielerisch erlernt werden. In schwierigen Situationen kann es dann einfach wieder dazugenommen werden.Herzsprechen® nach Eva Pum und Peter Kammermeier

5. tantrischer ErfahrungsraumTantra, Kriya Yoga, Qigong

Der Begriff Tantra weckt bei vielen Assoziationen und Ängste, weshalb wir Dir hier unsere Definition von Tantra vorstellen möchten. Tantra ist ein Weg zur „Erleuchtung“, wie wir ihn auch bereits oben beschrieben haben. Tantra schließt die eigene Sexualität und Körperlichkeit nicht aus, sondern bezieht sie aktiv in den Entwicklungsprozess mit ein. Der Mensch ist ein sexuelles Wesen und viele unserer Antriebe und Motivationen sind „sexuell“ geprägt. Gleichzeitig birgt Sexualität ein großes Glückspotential, wie Du es hoffentlich auch schon selbst erfahren durftest.

In unserer Gesellschaft ist Sexualität jedoch stark tabuisiert. Gleichzeitig finden wir Pornografie als sexuelle Verzerrung überall wieder. In der Sexualität begegnen sich Menschen in ihrer unterschiedlichen Bedürftigkeit und es ist eine große Herausforderung diese zusammenzuführen. Viele Menschen leiden unter traumatischen Erlebnissen, Enttäuschungen oder Beschämungen ihrer Sexualität. So wird ein großes Potential der Lebensfreude nicht gelebt und unterdrückt.

Wir arbeiten mit sanften körperlichen Übungen und Atemübungen aus dem Qigong, Kriya Yoga und des Tantra, um in den Kontakt mit dem eigenen Körper und den Emotionen zu kommen. Es ist eine wichtige Ressource Dich selbst zu spüren und auf das Körperempfinden Einfluss nehmen zu können. Spielerische Übungen nutzen wir, um in Kontakt und Begegnung mit anderen Menschen zu kommen. Berührung und berührt SEIN setzt nicht zwangsläufig Nacktheit und Geschlechtsverkehr voraus!

In unseren tantrischen Seminaren schaffen wir einen schamfreien geschützten Raum, in dem Du Deine Sexualität und Körperlichkeit spielerisch entdecken kannst. Du lernst Deine Grenzen kennen und wahren. Oder Du öffnest alte Grenzen, da Du feststellst: „Mensch das ist ja total schön!“ Du lernst ein „JA“ zu finden zur eigenen Sexualität, zu Deinem Herzen und Deinem Bewußtsein.

Wichtige Regeln, um einen geschützten Raum zu schaffen lauten für uns:

  • Du bestimmst den Verlauf Deines Prozesses!
  • Alle Übungen sind Einladungen, keiner muss irgendetwas mitmachen, was ihm / ihr nicht gefällt
  • Du bestimmst die Geschwindigkeit!
  • Du setzt Deine Grenzen, niemand zwingt Dir irgendetwas auf!
  • Wir gehen Schritt für Schritt behutsam vor!
  • Niemand verfolgt eine Absicht, der Raum dient dazu, Dich selbst zu erforschen!
  • Tantra schafft einen Heilraum, keinen Sexraum!