Psychosomatik

Als Mensch erfahren wir uns als denkendes und emotionales Wesen ebenso als ein Körper. Die geistigen und emotionalen Zustände gehen stets mit entsprechenden körperlichen Reaktionen einher: Hormone, Neurotransmitter, Vitamine, Elektrolyte und Spurenelemente haben einen großen Einfluss auf unser
psychisch-somatisches Gleichgewicht (und umgekehrt). Damit eng verbunden sind die Funktionen der Drüsen und anderer Organe, die an diesen Stoffwechselprozessen beteiligt sind.

Psyche und Soma (Leib, Körper) sind nicht voneinander trennbar. Folgende Beispiele zeigen potentielle psychische Auswirkungen somatischer Beschwerden auf:

Schilddrüsenunterfunktion: Ängstlichkeit, Weinerlichkeit, Antriebsmangel, Depression, Burnout, Rückzug

Eisenmangel: Energiemangel, Mutlosigkeit, mangelnde Durchsetzungskraft, Konzentrationsstörungen, Depression, innere Unruhe, Restless-Legs, Schlafstörungen

Vitamin B Mangel: Gereiztheit, Energiemangel, Depression, mangelnde Stress Resistenz

Kaliummangel: Grundangespanntheit, Gereiztheit, mangelnde Resilienz, Anspannung in Ruhe

Testosteronmangel beim Mann: Antriebslosigkeit, Schwäche, Lustlosigkeit, Libidomangel, Depression, Burnout, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Ängstlichkeit

Zu glauben, die psychische Verfassung ist mit der Substitution einiger Vitalstoffe und Hormone zu kurieren ist ebenso einseitig, wie die Behandlung der Psyche ohne dem Körper die Aufmerksamkeit zu schenken. Psyche und Soma arbeiten Hand in Hand.

Ein Mann im Progesteronmangel wird durch Hormonsubstitution keinen dauerhaften Erfolg erzielen, wenn er nicht gleichzeitig seine männlichen Erfahrungsfelder belebt. Das kann sehr individuell aussehen: Der “Held” bei der Feuerwehr, der eine Familie bei einem Autounfall rettet, der Fußballer, der das entscheidende Tor schießt, der Mann, der Stabilität und Sicherheit in die Familie bringt oder vielleicht die Waldarbeit, die uns an körperliche Grenzen bringt.

Wie oft habe ich beobachtet, dass die Substitution von Eisen nicht anschlägt. Erst als die positive Seite der Aggression im Leben integriert wurde, fand auch der Körper das “JA” zum Eisen.

Die Aggression beseitigt Hindernisse, damit sich neue Aktivität entfalten kann. Sie beseitigigt Altes, Verbrauchtes, Kraftloses und schafft Raum für Neues. Aggression und schöpferische Tätigkeit gehören untrennbar zusammen. (aus: Roger Kalbermatten, die Signatur der Heilpflanzen)

Ich verstehe die Psychosomatik als eine medizinische Disziplin, die den Mensch im Zusammenwirken von Psyche und Soma versteht und nicht als eine Schublade in die man Patienten hinein steckt, weil man internistisch nicht mehr weiter weiß.

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