Traumatherapie

Integration von Körper und Emotion

Die im Laufe des Lebens „erlittene“ Nichterfüllung der Kernbedürfnisse wirkt traumatisch und prägt unsere Identität. Auf dem Weg zu unserem Wesenskern begegnen wir diesen traumatischen Erlebnissen. Nun bedarf es Werkzeuge, um nicht wieder den alten Schutzmodus zu aktivieren.

Um alte Traumata im Gehirn neu zu programmieren und die Gefahr der Retraumatisierung zu vermeiden, braucht es kleine Dosen und eine positive Neuerfahrung mit dem Auslöser des Traumas (Trigger). Um den emotionalen Strudel dosiert anzugehen pendeln wir zwischen dem Traumaerlebnis und Ressourcen die uns stärken. Das können innere Bilder (z.B. „der sichere Ort“, positive Erinnerungen und Vorstellungen) sein oder auch körperliche Empfindungen. Zusätzlich wird durch eine spezielle Technik das Gehirn stimuliert, um neue synaptische Verknüpfungen zu ermöglichen. So lösen sich die Trigger im Gehirn auf und können mit neuen positiven Erfahrungen verknüpft werden.

Wir treten sanft in Kontakt mit den eigenen Körperempfindungen. Abgespaltene Empfindungen werden wieder integriert, emotionales Erleben und körperliche Empfindung werden entkoppelt neu erlebt. Auch hier kann durch sanftes Pendeln zwischen Traumaerleben und Ressource eine Neuordnung im Gehrirn erfolgen.

„Wenn du deine Emotionen nicht fühlen kannst, wenn du von ihnen abgeschnitten bist, wirst du sie schließlich auf der rein physischen Ebene als körperliches Problem oder Symptom erleben.“ (Eckhart Tolle)

Der Heilungsraum entsteht, wenn die Ressource im Hier und Jetzt als Unterstützung und Stärkung erfahren wird und gleichzeitig die alte, traumatische, verletzliche Energie da sein kann, ohne dass damit etwas gemacht werden muss.